
Trotz großen Personalproblemen zeigten die KSC-Frauen im Nachholspiel gegen Palmersheim eine engagierte Leistung und holten am Ende ein akzeptables Ergebnis.
Kreisoberliga Frauen: Kaller SC – TV Palmersheim 7:24 (4:14). Schon die Vorzeichen vor dem Spiel waren alles andere als gut. Die KSC-Mädels mussten wegen Verletzung und Krankheit auf drei Spielerinnen verzichten und hatten deshalb nur eine Auswechselspielerin zur Verfügung. Als Josefine Huppertz dann in der zweiten Hälfte umknickte und nicht mehr spielen konnte, waren die personellen Alternativen erschöpft. Und als dann noch Antonia Koch mit Krämpfen ausfiel, standen nur noch fünf Spielerinnen auf der Platte. Die Gäste zeigten sich fair und spielten ab dann auch nur noch mit fünf Spielerinnen. Das Heimteam zeigte zwei Gesichter. Während die Abwehr trotz der Ausfälle einen guten Job machte, war im Angriff die Zahl der individuellen Fehler phasenweise zu hoch. Vor allem in der ersten Halbzeit gab es zu viele Ballverluste aufgrund von Schritt- und Passfehlern. Hinzu kam, dass das Heimteam immer wieder frei vor der Gästetorhüterin auftauchte, dann aber an ihr scheiterte. Trotzdem ließen die KSC-Mädels aber nicht den Kopf hängen und hauten sich bis zum Schlusspfiff rein. So konnte ein unter den Umständen akzeptables Ergebnis erzielt werden. KSC: Jule Piana (Tor), Holly Schneider, Franziska Pärschke, Marina Pütz, Josephine keil, Antonia Koch, Maxima Pütz und Josefine Huppertz.
Bereits am Samstag sind die Frauen wieder gefordert. Das Team spielt um 14 Uhr beim HSV Troisdorf 2. Personell wird es wohl kaum besser aussehen als am Dienstag. Im Kampf um den Klassenerhalt treten die Männer um 15 Uhr bei der HSG Geislar-Oberkassel an. Erschwert wird die Aufgabe dadurch, dass der Gegner mit Harz spielt.







