Die D1 steigerte sich nach der Pause.
Personell pfiffen fast alle Handballteams am Wochenende auf dem letzten Loch. Das machte sich auch bei den Ergebnissen bemerkbar. Die C-Jugend kam kampflos zu zwei Punkten, weil der Gegner aus Bonn die Partie kurzfristig absagte.
Kreisoberliga Männer: Godesberger TV – Kaller SC 32:24 (17:15). Das Kaller Rumpfteam, in dem auch noch einige angeschlagene Spieler mit dabei waren, hielt die Partie bis zehn Minuten vor dem Spielende offen (22:25). Doch dann fehlten in der entscheidenden Phase die Körner. Neben den Langzeitverletzten fielen kurzfristig auch noch Simon Wilms, Moritz Herzwurm, Juri Klein und Alexander Fischer sowie alle Torhüter aus. Trotzdem zeigten die Gäste eine couragierte erste Hälfte und blieben stets an dem Gegner dran. Doch nach der Pause kam der KSC schlecht ins Spiel und lag schnell mit fünf Toren in Rückstand. Danach kam man mehrfach nochmal bis auf drei Tore ran, bis dann die Kräfte nachließen. KSC: Wolfgang Kirfel (Tor), Daniel Schade, Bastian Sönchen, Christopher Schmitz, Jan Hamacher, Pierre Ambus, Valentin Keil, Aaron Quinker, Leonard Huppertz und Lukas Jerratsch.
Kreisoberliga Frauen: HSG Euskirchen II – Kaller SC 33:12 (17:7). Die dünn besetzten Kaller Mädels verschliefen den Start und lagen schnell mit 2:7 hinten. Defensiv standen die Gäste an diesem Tag nicht so gut wie gewohnt. Deshalb kassierte die Abwehr einige Durchbrüche. Offensiv sah es besser aus: Die Gäste fanden immer wieder Lücken in der HSG-Abwehr. Das Problem war aber mal wieder die Chancenverwertung: Einige Siebenmeter und andere gute Wurfmöglichkeiten fanden nicht den Weg ins Tor. KSC: Elena Thur (Tor), Antonia Koch, Maxima Pütz, Johanna Schick, Josefine Huppertz, Michelle Schwarz, Josephine Keil und Marina Pütz.
Kreisoberliga weibliche C-Jugend: Kaller SC – HSG Siebengebirge-Thomasberg II 6:43 (2:19). Die ohnehin schwere Aufgabe gegen die HSG wurde noch schwerer, weil die Kaller nur fünf Feldspielerinnen aufbieten konnten. Die KSC-Mädels versuchten alles, waren aber gegen das Spitzenteam, das fairerweise auch nur fünf Spielerinnen auf die Platte schickte, in allen Belangen unterlegen. „Trotzdem habe ich auch einige gute Aktionen gesehen“, war Trainer Wolfgang Kirfel nicht unzufrieden. KSC: Alessia Filipponi (Tor), Greta Großer, Liv-Grete Jansen, Alissa Gromut, Share Ali und Finja Starke.
Kreisliga D-Jugend: Kaller SC I – Bonner JSG VIII 20:11 (9:6). Der Tabellenführer tat sich in der ersten Hälfte schwer, weil in der Abwehr die Gegner oft nur begleitet wurden und in den Angriffen das Tempo und die Durchschlagskraft fehlte. Zum Teil wurde auch überhastet abgeschlossen. Das änderte sich nach dem Wechsel. Die Kaller schalteten einen Gang hoch und konnten mit mehr Tempo die Führung bis auf 17:8 ausbauen. Damit war die Begegnung vorzeitig entschieden. KSC: Wieland Baumgarten (Tor), Moritz Blum, Linus Davies, Jan Reger, Liv-Grete Jansen, Adrian Klaus, Maximillian Dederich, Zaghroz Othmann und Jonas Richert.
Kreisliga D-Jugend: SG Ollheim-Straßfeld – Kaller SC II 21:17 (9:10). Es war ein enges Spiel, in dem auch die Kaller eine Siegchance hatten. Am Ende waren zwei oder drei Situationen entscheidend. In der ersten Hälfte hatte der KSC zunächst dominiert und mit 5:2 geführt. Doch dann bekam die Abwehr Probleme mit den SG-Angreifern und ließ einige Durchbrüche zu. Trotzdem lagen die Gäste zur Halbzeit noch knapp vorne. Das sah nach der Pause anders aus. Plötzlich lag die Heimmannschaft vorne und die Kaller mussten dranbleiben. Das gelang auch bis zum 17:19 rund fünf Minuten vor dem Abpfiff. Dann machte die SG mit zwei Toren den Sack zu. KSC: Til Victor (Tor), Renee Zimmermann, Jonas und David Schruff, Brian und Finja Starke, Alexander Bredthauer, Mila Krause und Alina Nickel.







