
Das Männerspiel war mal wieder nichts für schwache Nerven. Die Frauen zeigten im Lokalderby gegen Schleiden eine ordentliche Leistung.
Kreisoberliga Männer: HV Erftstadt – Kaller SC 23:23 (14:13). Die Kaller lieferten einmal mehr einen Krimi ab, diesmal aber im Vergleich zur Vorwoche mit einem guten Ende. Nach dem Schlusspfiff wurde der Punktgewinn und der damit verbundene Klassenerhalt gefeiert. Vorher hatten die Gäste mit großem Kampfgeist und viel Einsatz eine tolle Vorstellung abgeliefert und sich verdient einen Zähler gesichert. Entscheidend waren eine klasse Abwehrleistung und ein starker Torwart. Vom Anpfiff weg entwickelte sich eine spannende Partie, in der sich das Heimteam nur in der Anfangsphase mal kurz absetzen konnte. Der KSC kämpfte sich aber wieder heran und hielt die Partie fortan offen. Mitte der zweiten Halbzeit lagen die Gäste dann sogar mit zwei Toren in Front, konnten den Vorsprung aber nicht halten. Knapp eine Minute vor Spielende schien die Sache dann entschieden zu sein. Erftstadt führte mit 23:22 und bekam einen Siebenmeter zugesprochen. Alle vorherigen Strafwürfe hatte der Schütze souverän verwandelt. Doch diesmal war Oliver Linzmayer mit einer Parade zur Stelle und hielt die Kaller Hoffnungen am Leben. Daniel Schade war es dann, der 14 Sekunden vor dem Abpfiff den Ausgleich erzielte. In den letzten Sekunden kam Erftstadt dann nicht mehr zu einem gefährlichen Abschluss. „Kompliment an die Mannschaft, die bis zum Schluss an sich geglaubt und alles reingeworfen hat. Wir haben uns den Klassenerhalt nach einer sehr schwierigen Saison mehr als verdient“, sagte Trainer Wolfgang Kirfel. KSC: Oliver Linzmayer (Tor), Daniel Schade, Simon Wilms, Nils Kühl, Christopher Schmitz, Pierre Ambus, Bastian Soenchen, Jan Hamacher, Moritz Herzwurm, Aaron Quinker, Leonard Huppertz, Valentin Keil und Lukas Jerratsch.
Kreisoberliga Frauen: VfB Schleiden – Kaller SC 23:9 (14:4). Die Chancenverwertung war mal wieder das Problem der KSC-Mädels, sonst wäre ein noch besseres Ergebnis möglich gewesen. In der ersten Halbzeit war auch die Abwehr etwas zu passiv, während das Umschaltverhalten über die gesamte Begegnung hinweg gut war. In der ersten Viertelstunde erspielten sich die Gäste einige Möglichkeiten, konnten die aber nicht nutzen. Deshalb lagen die Kaller Mädels Mitte der ersten Halbzeit mit 1:9 im Rückstand. Die zweite Hälfte des ersten Durchgangs lief mit einem Resultat von 3:5 deutlich besser. Der zweite Durchgang verlief insgesamt deutlich ausgeglichener (5:9). Beste Angreiferin war Josefine Huppertz, die immer wieder auch aus dem Rückraum erfolgreich war. Außerdem spielten Jule Piana (Tor), Maxima und Marina Pütz, Antonia Koch, Franziska Pärschke, Josephine Keil, Johanna Schick und Victoria Langlitz.
Josefine Huppertz (am Ball) war die torgefährlichste KSC-Angreiferin. 







