
Während es für die Männer trotz Punktgewinn ein bitterer Abend war, konnten sich die Frauen trotz Niederlage über eine starke Leistung freuen.
Kreisoberliga Männer: Kaller SC – Tus Niederpleis 23:23 (11:11). Der KSC gab einen fast sicheren Sieg noch aus der Hand und muss nun am letzten Spieltag unbedingt punkten, um den Abstiegsplatz noch zu verlassen. Als Simon Wilms 47 Sekunden vor dem Abpfiff das 23:21 erzielte, schien die Entscheidung gefallen. Doch anschließend lief dann so ziemlich alles gegen das Heimteam. Zuerst verteilten die Schiedsrichter in sechs Sekunden (!) zwei Zeitstrafen gegen die Kaller. „Davon muss man zumindest eine nicht geben“, meinte Trainer Wolfgang Kirfel. Eine der Strafen zog auch noch einen Siebenmeter nach sich. Obwohl der Trainer nach dem verwandelten Strafwurf sofort die Grüne Karte auf dem Zeitnehmertisch ablegte, gab es kein Timeout. Stattdessen kamen die jetzt offen deckenden Gegner nochmal an den Ball und erzielten mit der Sirene den Ausgleich. Der Torschütze hatte zuvor allerdings im Kreis gestanden. „Viel mehr kann in so kurzer Zeit nicht schief laufen. Nun heißt es trotz dieses Nackenschlags in Erftstadt wieder aufzustehen und alles reinzuhauen. Vielleicht haben wir dann das Spielglück auf unserer Seite“, bleiben Team und Trainer optimistisch. Ein Lichtblick war, dass Nils Kühl nach langer Verletzungspause erstmals wieder mitspielen konnte. KSC: Oliver Linzmayer (Tor), Daniel Schade, Simon Wilms, Christopher Schmitz, Nils Kühl, Bastian Soenchen, Pierre Ambus, Jan Hamacher, Aaron Quinker und Valentin Keil.
Kreisoberliga Kaller SC – HSG Siebengebirge-Thomasberg 8:21 (6:12). Die KSC-Mädels zeigten eine überzeugende Vorstellung, obwohl sie fast auf eine ganze Mannschaft verzichten mussten. Die Abwehr zeigte in Unterzahl eine klasse Leistung, und auch Torhüterin Jule Piana hatte einen Sahnetag erwischt. In der zweiten Halbzeit ließ das Heimteam mehr als 15 Minuten keinen einzigen Gegentreffer zu. Auch das Umschaltverhalten war sehr gut. Im Angriff gelangen den KSC-Mädels immer wieder Durchbrüche. Alle Spielerinnen konnten sich in die Torschützenliste eintragen. „Das war, erst recht unter den Voraussetzungen, eine Topleistung“, freute sich Trainer Wolfgang Kirfel. KSC: Jule Piana (Tor), Antonia Koch, Marina Pütz, Franziska Pärschke, Maxima Pütz und Josefine Huppertz.





